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IT-Sicherheit
Schwachstellen »PHP2Shell« erfordern sofortiges Handeln
| © Markus Spiske – pexels.com |
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Die am 21. Oktober 2026 veröffentlichten Schwachstellen der Programmiersprache PHP, inzwischen auch als »PHP2Shell« bezeichnet, können gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit von Informationen und den Datenschutz haben. PHP ist seit vielen Jahren weltweit Bestandteil unzähliger Webanwendungen – von Unternehmen und Verwaltungen jeder Größe bis hin zu Vereins- oder privaten Webseiten. |
Alle sind von diesem Problem gleichermaßen betroffen und müssen unverzüglich handeln. Nach aktuellem Kenntnisstand ermöglichen es zwei Schwachstellen (CVE-2026-109618, CVE-2026-109619) den Angreifern, Schadcode aus der Ferne auszuführen. Mit einem Score von 9,2 (von 10) sind diese Schwachstellen als kritisch zu bewerten und unbedingt ernst zu nehmen. Angreifer können dadurch IT-Systeme kompromittieren, Webseiten manipulieren, Daten löschen oder unbefugt ausleiten.
Da über diese Schwachstellen bereits berichtet wurde, bevor entsprechende Updates verfügbar waren, melden Sicherheitsdienstleister bereits aktive, automatisierte Angriffe. Als Reaktion darauf haben weltweit viele Verantwortliche ihre Webseiten vorsorglich vom Netz genommen. Dies folgt dem Grundsatz »Sicherheit vor Verfügbarkeit« und schützt nicht zuletzt auch personenbezogene Daten vor Missbrauch.
Am Nachmittag des 21. Oktober 2026 haben die Entwickler entsprechende Updates bereitgestellt, die nunmehr schnellstmöglich installiert werden müssen. Laut Entwicklerangaben helfen Parameteränderungen allein nicht; nur die Installation der bereitgestellten Versionen schafft Abhilfe.
Wer eine Website oder andere über das Internet zugängliche Dienste betreibt, muss tätig werden, sofern PHP als Programmiersprache verwendet wird. Verantwortliche sollten sich unbedingt von den jeweiligen Administratoren oder IT-Dienstleistern den Umfang der eigenen Betroffenheit sowie den Stand der Umsetzung ergriffener Abhilfemaßnahmen berichten lassen, bevor ein Schaden eintritt.
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